Montag, 7. November 2011

Waren die Pyramiden früher Sendestationen?

Der durchschnittliche Zeitgenosse wird sich angesichts des Titels verdutzt die Augen reiben und sagen: "Was soll das denn?" Die Wissenschaft hat doch festgestellt, dass die ägyptischen Pyramiden Grabkammern für die Pharaonen gewesen sind. Da gibt es doch überhaupt keinen Zweifel!!!

In einem der Blogbeiträge befassen wir uns mit den vernichtenden Einwänden, die seinerzeit gegen Kopernikus und sein Weltsystem vorgebracht worden sind. Ein wesentlicher Grundsatz wissenschaftlichen Arbeitens lautet: "Äußere erst dann ein Urteil über einen Sachverhalt oder eine Meinung, wenn Du Dich näher damit befasst hast."
Leider gibt es immer wieder Beispiele dafür, dass gegen diesen Grundsatz verstoßen wird. Ein trauriges Beispiel dafür liefert der Nobelpreisträger für Chemie 2011, der israelische Chemiker Dan Shechtmann. Er ist der Entdecker der Quasikristalle. Das sind Kristallstrukturen, die den bisherigen Vorstellungen über den Ausbau der Kristalle widersprechen. Sehr lange ist er deswegen sehr bekämpft und ausgelacht worden.Der bekannte Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling war jahrelang einer seiner schärfsten Kritiker. Das Nobelpreis-Komitee der Schwedischen Akademie der Wissenschaften zollt Dan Shechtmann hohes Lob für seine Standfestigkeit auch gegenüber den Zweifeln einer so hochkarätigen Autorität, wie Linus Pauling: "Das zeigt, dass selbst die größten Wissenschaftler nicht davor gefeit sind, in den herrschenden Konventionen steckenzubleiben", betonte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften, die den Nobelpreis vergibt. Und ergänzte: "Den Mut zu haben, etabliertes Wissen in Frage zu stellen, mag einer der wichtigsten Charakterzüge eines Wissenschaftlers sein." (Zitat entnommen dem "Hamburger Abendblatt" vom 10.10.2011)
Der an der Hochschule Furtwangen University lehrende Elektrotechniker Konstantin Meyl hat den Science-Fiction-Roman geschrieben: "Die Sendetechnik der Götter", der 2004 erschienen ist. Konstantin Meyl hat Experimente von Nikola Tesla, dem Erfinder des Wechselstrommotors, nachvollzogen. Er vertritt in dem soeben erwähnten Buch die These, dass die Pyramiden vorgeschichtliche Sendestationen gewesen sind. Es gibt in Österreich den Bürser Berg mit zahlreichen Steinkreisen. Professor Meyl ist der Meinung, dass diese Steinkreise Transponder für vorgeschichtliche Funktechnik gewesen sind. Spätestens seit dem 11. September 2011 sind Transponder zu einer traurigen Berühmtheit gelangt, weil die Entführer der Flugzeuge die Transponder ausgeschaltet haben.

Soweit ich es weiß, hat die Stärke des Erdmagnetfelds seit der Antike um den Faktor 1.000 bis 10.000 abgenommen, wodurch es sich mühelos erklären lässt, dass die Pyramiden heute nicht mehr so arbeiten, wie es früher der Fall war. Viele neue Erkenntnisse der Pyramidenforschung sprechen dafür, dass die Pyramiden Resonanzkörper sind, die auf bestimmte Vorgänge in der Erde oder im Kosmos abgestimmt sind. Hier haben wir ein weiteres Beispiel dafür.

Freitag, 28. Oktober 2011

Die Einwände gegen das kopernikanische Weltsystem waren seinerzeit vernichtend!

Heutzutage ist es kaum bekannt, dass es Mitte des 16. Jahrhunderts gegen das kopernikanische Weltsystem vernichtende Einwände gegeben hat, die heutzutage in Vergessenheit geraten sind, weil die Entwicklung gezeigt hat, dass die wesentlichen Aussagen von Kopernikus stimmen.

Soweit ich es sehe, hat Kopernikus teilweise unter Verwendung von Annahmen, die sich durch die unmittelbare menschliche Erfahrung nicht bestätigen lassen, oder kurz gesagt metaphysisch argumentiert und sich nicht ausschließlich auf Beobachtungen oder Experimente berufen.

Im Frühjahr 1976 habe ich in der damaligen Moskauer Leninbibliothek die erste Seite des Hauptwerks von Kopernikus in einer Ausstellungsvitrine gesehen.
Es trägt den Titel "De Revolutionibus Orbium Coelestium Libri VI" (Die Sechs Bücher über die Drehungen der Himmelskreise). Die Argumentation von Kopernikus ist ungefähr, wie folgt verlaufen:
"Die Erde ist der Himmelskörper auf dem sich die Menschen vervollkommen sollen!" - Bekanntlich war Kopernikus Domherr in Frauenburg in Ostpreußen - siehe auch den Standort rechts unten - dem heutigen Frombork. In dem Vorwort zu einem Buch über katholische Dogmatik (Grundsatzlehre) habe ich folgenden Satz gelesen: "Das Endziel der göttlichen Vorsehung ist es, die sündige Menschheit zu erlösen!"

Weiter hat Kopernikus dann argumentiert: "Die Kugel ist der platonische Körper der Vollkommenheit".

Dreimal darf der geneigte Leser nun raten, welche Schlussfolgerung Kopernikus aus diesen beiden vorgenannten Annahmen (Prämissen) zieht?

Ganz richtig: Die Erde ist eine Kugel!

Kopernikus zieht somit keineswegs Folgerungen aus Beobachtungen. Er kombiniert Inhalte seiner christlichen Grundüberzeugung mit der Philosophie Platons - und gelangt dennoch zu Schlüssen, die heute allgemein anerkannt sind.

Es gab zu Zeiten von Kopernikus jede Menge vernichtender Einwände. Ich schildere diese Einwände kurz:

"Herr Kopernikus, wenn die Erde sich tatsächlich einmal in 24 Stunden um sich selbst dreht, warum bleiben die Wolken dann am Himmel stehen?"

Wissen, wie man diesen Einwand entkräften kann?
Kopernikus konnte es nicht - hat sich aber anscheinend dadurch nicht völlig beirren lassen, weil er wußte, daß seine Theorie der Planetenbewegungen viel einfacher ist, als die bis dahin anerkannte Theorie des Ptolemäus, welche die Erde in den Mittelpunkt stellt.
1548, fünf Jahre nach dem Tod des Kopernikus im Jahre 1543, wurde Giordano Bruno geboren. Bruno wurde 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er die Göttlichkeit von Jesus nicht in dem Maße anerkannt hat, wie die Kirche das erwartet hat.Giordano Bruno ist folgendes aufgefallen: Wenn ein Gegenstand vom Deck eines Schiffes senkrecht ins Wasser fällt, dann trifft er genau an der Stelle auf die Wasseroberfläche, die lotrecht unterhalb des Ortes liegt, von dem er an Deck losgelassen worden ist. Der fallende Gegenstand macht also im Fallen die Bewegung des Schiffes mit. Die Physiker nennen diese Erscheinung (dieses Phänomen) Trägheit. Es sind seitdem ganze Bibliotheken über den Begriff der Trägheit geschrieben worden - die viel bewunderte und von vielen nicht verstandene Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein befasst sich ebenfalls mit der Trägheit - ihre Grundaussage lautet: Die träge Masse ist gleich der schweren Masse. Wegen der Trägheit machen die Wolken die Drehbewegung der Erde mit. Der letzte Beweis für die Erddrehung wurde erst im Jahre 1851 durch das Foucaultsche Pendel erbracht. Schon vorher hatte die katholische Kirche die Werke des Kopernikus aus dem Verzeichnis der verbotenen Bücher, dem Index, herausgenommen, weil einfach zu viele Bestätigungen für das kopernikanische System entdeckt worden waren.

Nächster vernichtender Einwand:

"Herr Kopernikus, wenn die Erde sich tatsächlich einmal im Jahr um die Sonne dreht, dann müssten wir doch die Sterne am Himmel im Laufe eines Jahres unter unterschiedlichen Beobachtungswinkeln sehen!"

Das können Sie sich so vorstellen: Sie gehen im Kreis um einen hohen Fahnenmast. Dann sehen Sie die Spitze dieses Fahnenmastes auch unter unterschiedlichen Beoachtungswinkeln.


Dieses Phänomen wird auch als die Parallaxe (scheinbare Ortsänderung) der Fixsterne bezeichnet. Der Astronom Bessel hat in Königsberg in Preußen,dem heutigen Kaliningrad, zu Beginn des 19. Jahrhunderts diese scheinbare Ortsverschiebung der Fixsterne nachgewiesen. Sie betrug nur wenige Bogenminuten, also den sechzigsten Bruchteil eines Grades und war zur Zeit des Kopernikus, als es noch keine Fernrohre gab, gar nicht nachweisbar. Erst Galilei hat zu Beginn des 17. Jahrhunderts das erste Fernrohr gebaut. Der Hauptirrtum bei diesem zweiten vernichtenden Einwand war die zur Zeit von Kopernikus allgemein verbreitete Meinung, dass sich die Fixsterne relativ nahe an der Erde befinden. Um zum Beispiel des Fahnenmastes zurückzukehren: Je höher der Mast wird, desto kleiner wird die scheinbare Ortsänderung der Spitze, wenn Sie ihn einmal umkreisen. Da die Fixsterne jedoch sehr weit von der Erde entfernt sind, der nächstgelegne, der Alpha Centauri, ist mehr als vier Lichtjahre entfernt, ist die Parallaxe der Fixsterne nur sehr schwer zu beobachten.

Der bekannte Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg berichtet in einem seiner Aufsätze, dass in einem Hörsaal der Universität Göttingen das Motto "Die Schönheit ist ein entscheidender Hinweis auf die Wahrheit" - pulchritudo sigillum veri - zu lesen ist. Trotz aller Einwände, der er nicht entkräften konnte, dürfte es Kopernikus wohl klar gewesen sein, dass durch seine Annahmen, die Berechnung der Bahnen der Planeten viel einfacher wird. Vermutlich hat er darauf vertraut, dass eines Tages die Einwände widerlegt werden können, was ja auch so eingetreten ist.

Während meines Studiums habe ich mich sehr viel mit Wissenschaftstheorie befasst. Eine wichtige Aussage der Wissenschaftstheorie lautet: Wir können jede Annahme (Hypothese) aufrecht erhalten, wenn wir nur genügend zusätzliche Annahmen machen.


Um die Sache abzurunden weise ich darauf hin, dass es Wissenschaftsgeschichtler gibt, die meinen, dass Kepler, eine viel grössere Revolution vollbracht hat als Kopernikus. Das mag auf den ersten Blick sehr verblüffend erscheinen, weil überall Kopernikus als der große Umwälzer des Weltbildes hingestellt wird. Auf dem Marktplatz von Thorn, dem heutigen Torun, steht sein Denkmal mit der Inschrift: "Nikolaus Kopernikus aus Thorn. Der Beweger der Erde, der die Sonne und den Himmel zum Stillstand gebracht hat." (Nicolaus Kopernikus Thorunensis. Terrae motor, solis caelique stator). Sicherlich hat Kopernikus im Denken der Menschen die Sonne in den Mittelpunkt des Planetensystems gestellt. Er hat jedoch daran festgehalten, dass die Planeten auf Kreisen um die Sonne laufen. Der Kreis galt seit Platon als besonderer Ausdruck der Vollkommenheit. Deshalb hat wohl Kopernikus an der Kreisgestalt der Planetenbahnen festgehalten. Johannes Kepler hat festgestellt, dass die Planeten sich auf Ellipsen um die Sonne bewegen und somit ein zentrales platonisches Dogma (unhinterfragbare Behauptung) zu Einsturz gebracht.Im einen Brennpunkt der Planetenbahn steht die Sonne, im anderen Brennpunkt steht nichts. Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass Kopernikus, wenn er aus seinem Grab im Dom zu Frauenburg auferstünde, sagen würde: "Die Deutung dieser Keplerschen Entdeckung ist ganz einfach. Der Mensch hat einen freien Willen und kann sich entweder in seinen Handlungen an den Geboten Gottes ausrichten oder dem Gegenspieler Gottes, dem Teufel, willfährig sein. Aus der Stellung der Sonne im einen Brennpunkt der Bahnellipse ersehen wir sofort, dass die Befolgung des Willens Gottes so lebensspendend  ist, wie die Sonne, während die Tatsache, dass im anderen Brennpunkt der Ellipse, die ein Sinnbild des Teufels ist, nichts vorhanden ist, ein Ausdruck dafür ist, dass der Teufel letzthin nichtig ist und nur durch die Gnade und Erbarmung Gottes solange seine Nichtigkeiten treiben darf, bis er das Sinnlose seines Tuns erkannt hat und zu Gott zurückkehrt." Bleibt nur noch anzumerken, dass eine Ellipse, deren Brennpunkte zusammenfallen ein Kreis ist. Möglicherweise würde Platon dies als eine Bestätigung seiner Aussage auffassen, dass der Kreis ein Ausdruck der Vollkommenheit ist, weil ein Mensch, der nur noch den Willen Gottes erfüllt und in seinem Handeln nur ein Willenszentrum kennt, vollkommen ist.

Ich bin deshalb so ausführlich auf die seinerzeit vernichtenden Einwände gegen das kopernikanische Weltsystem eingegangen, weil es mittlerweile eine enorme Fülle von neuen Einsichten über Funktion und Sinn der Pyramiden gibt, die den herkömmlichen stark widersprechen. Ich habe Ende September 2011 mit einem Archäologen an einer Universität im deutschsprachigen Raum telefoniert. Ich habe ihn auf die Bosnischen Pyramiden angesprochen - seine Antwort hat mich sehr stark an die Philosophieprofessoren von Padua erinnert, die sich geweigert haben, durch das Fernrohr des Galilei auf die Jupitermonde zu schauen. Er meinte, dass er hier nur um Geldmacherei wegen Tourismus geht. Er war schon in der Gegend von Visoko gewesen, hat aber die Bosnischen Pyramiden nicht besucht! So wie ich mich kenne, wäre dorthin gegangen, um aus eigener Anschauung zu sehen, was sich dahinter verbirgt.Sollte ich jemals in dem Wissenschaftsministerium, das für die Universität, an der dieser "Philosophieprofessor von Padua" tätig ist, zuständig ist. Wissenschaftsminister werden, so würde ich ihn vor die Wahl stellen, entweder seinen Hut zu nehmen, oder sich mit der aller elementarsten Voraussetzung der Wissenschaft zu befassen: "Sei äußerst zurückhaltend mit Urteilen über Dinge, mit denen Du Dich noch nicht befasst hast!" und diese künftig zu beachten.

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat Hoimar von Ditfurth im Zweiten Deutschen Fernsehen die Sendereihe Querschnitt gebracht, in der er neue wissenschaftliche Erkenntnisse leicht verständlich dargestellt hat. Noch heute denke ich gerne an seine Sendungen zurück. Er hat in dieser Sendereihe auch einen Beitrag über die Astrologie gebracht und  diese dort als vollendeten Unsinn dargestellt. Eines seiner Argumente lautete: "Die Astrologen wissen gar nicht, dass der Frühlingspunkt, das ist der Punkt im Tierkreis, an dem die Sonne im Moment des Frühlingsbeginns steht, im Laufe von ca. 26.000 Jahren, dem sogenannten platonischen Jahr, einmal sich durch den ganzen Tierkreis bewegt und sie sich deshalb mit einem Tierkreis befassen, der gar nicht mehr stimmt!" Einige Jahre später habe ich begonnen, mich ernsthaft mit Astrologie zu befassen. Als ich den Ditfurthschen Einwand meinem Lehrer Bruno Huber vorgebracht habe, hat er nur gelacht und gemeint: "Die meisten Verächter der Astrologie wissen gar nicht, dass wir Astrologen gar nicht mit dem Tierkreis am Fixsternhimmel arbeiten. Der Tierkreis der Astrologen beginnt immer am Frühlingspunkt und macht deshalb die Wanderung des Frühlingspunktes durch den Tierkreis am Fixsternhimmel mit. Übrigens im Moment bewegt sich der Frühlingspunkt am Fixsternhimmel gerade von der Fixsternkonstellation Fische in die Fixsternkonstellation Wassermann. Deshalb spricht man ja auch vom Wassermannzeitalter, das nun beginnen wird." Die Sendung von Hoimar von Ditfurth über Astrologie wäre sicherlich um einiges besser ausgefallen, wenn er sich an den gerade zitierten Grundsatz über Zurückhaltung bei Urteilen über Dinge, mit denen man sich nicht wirklich befasst hat, gehalten hätte.

Sir Isaac Newton, der gemeinhin als einer der größten Physiker aller Zeiten gilt, hat sich einmal mit Edmond Halley, dem Entdecker des Halleyschen Planeten, über die Grundlagen der Astrologie unterhalten. Dabei hat Halley die Grundaussagen der Astrologie angezweifelt. Newton hat Halley geantwortet: "Sir, I have studied it, You have not!" - "Mein Herr, ich habe mich mit dieser Angelegenheit gründlich befasst, Sie haben das nicht getan!".

Dienstag, 25. Oktober 2011

Graham Hancock und die Entsprechungslehre

Der 1950 geborene britische Journalist Graham Hancock interessiert sich sehr für historische (geschichtliche) Mythen. Ein Mythos ist Erzählung, die einen tieferen Sinn enthält, unabhängig davon, ob alle Details, die mitgeteilt werden, nun stimmen oder nicht. Das Nibelungenlied ist beispielsweise ein Mythos. Unabhängig davon, ob nun tatsächlich Gunther von Worms mit seinen Getreuen nach Ungarn gezogen ist und dort in der brennenden Halle des Hunnenkönigs Etzel (Attila) kämpfend untergegangen ist, verweist die Erzählung auf die Entstehung von Streit und Gewaltsamkeit unter den Menschen aufgrund der Schwächen des menschlichen Charakters, sowie auf den Wert der Treue. Mein Religionslehrer im Gymnasium hat einmal im Religionsunterricht gemeint, dass wir die Aussagen der Religion nach dem Motto betrachten sollten: "Und selbst, wenn es nicht wahr ist, so ist es doch gut erfunden!" Ganz bestimmt war er zutiefst von der Wahrheit des Katholizismus durchdrungen - er hat jedoch durch seine Aussage darauf hingewiesen, dass die christliche Religion auch eine mythische Dimension besitzt - unabhängig davon, ob nun Jesus die Wunder, die in der Bibel beschrieben sind, tatsächlich gewirkt hat, ist es möglich, dass außer gewöhnliche Menschen Taten vollbringen können, die den üblichen Rahmen voll und ganz sprengen. Ich denke dabei z.B. an Christoph Columbus, der durch seinen Auftritt vor dem spanischen Königspaar, die spanische Königin Isabella dazu bewegt hat, ihren Schmuck zu verpfänden, damit Columbus seine Reise finanzieren kann.

Hancock ist ein moderner Anhänger des Hermes Trismegistos, des dreimal mächtigen Hermes - einer Göttergestalt, die bei den Gelehrten im antiken Alexandria großes Ansehen genossen hat., Der berühmteste Ausspruch des Hermes Trismegistos lautet:: "Wie oben, so unten." Hermes Trismegistos wollte dadurch sagen, dass eigentlich die Dinge auf der Erde (unten) sich genauso vollziehen sollten, wie im Himmel, (oben). Diese Vorstellung kommt auch zum Ausdruck in der dritten Fürbitte des Vaterunsers: "Dein Wille geschehe im Himmel (oben), wie auf Erden (unten)". Dies zeigt, dass Jesus ebenfalls diesen Grundgedanken des Hermes Trismegistos vertreten hat. Goethes monumentales Drama Faust II endet mit der Rettung des Faust durch Maria, obwohl Faust sich leichtsinnigerweise in die Fänge des Teufels begeben hat. Die Engel, die Fausts Seele in den Himmel geleiten sagen unter anderem: "Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis." Goethe hat sich eingehend mit den Werken des schwedischen Sehers Emanuel Swedenborg befasst. Swedenborg lehrt, dass die Bibel eigentlich nur durch die Lehre der Entsprechung voll und ganz verstanden werden kann. Jesus spricht mehrmals davon, dass er in Gleichnissen oder Entsprechungen redet.

Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts habe ich mich eingehend mit der Astrologie befasst. Das Buch "Lehrgang der Astrologie" von Ernst von Xylander hat mich damals tief beeindruckt.Er vertritt darin die These, dass die Astrologie durchaus eine eigene Logik besitzt, nämlich die Logik der Entsprechung oder der Assoziation, der Aneinanderreihung von Vorstellungen. Die Sonne strahlt am Himmel und ist somit ein Abbild des Selbstbewusstseins. Der Mond verändert immer seine Gestalt. Er ist somit ein Ausdruck des Veränderlichen, des Unbeständigen, des Wechselhaften. Das Wort Laune kommt von Luna, der lateinischen Bezeichnung des Mondes.Der Jupiter sendet ein gleichmäßiges strahlendes Licht aus. Deshalb gilt er als ein Ausdruck der Gelassenheit und des Wohlwollens. Menschen, bei denen die Jupitereigenschaften besonders ausgeprägt sind, werden als jovial (jupiterhaft) bezeichnet. Wer gerne seine Kenntnisse der Entsprechungslehre weiter vertiefen will, sollte sich eingehend mit der Astrologie befassen.

Durch Goethes "Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis" soll darauf hingewiesen werden dass unsere Welt ein Abbild einer höheren Welt ist - genau dies ist auch die grundlegende (fundamentale) Aussage der Philosophie Platons, die im bekannten Höhlengleichnis anschaulich vermittelt wird. Es wäre sehr schön, wenn die Menschheit nach dem Vorbild von Faust in der gegenwärtigen tiefen Krise eine ähnlich hochherzige Retterin wie Maria fände.

Die Euklidische Geometrie, die mit idealen Gebilden, wie etwa Punkten, Geraden und Ebenen arbeitet, die in ihrer Idealform nirgends in unserer Welt vorkommen, ist ein Hinweis darauf, dass unsere Welt das Abbild einer vollkommenen höheren Welt ist. Mein Mathematiklehrer in der gymnasialen Oberstufe hat häufiger gesagt: "Geometrie besteht darin, dass wir anhand falscher Figuren richtige Sätze beweisen."Euklid, der Autor der Elemente, des berühmten Lehrbuchs der Geometrie, sagt beispielsweise: "Ein Punkt hat keine Teile mehr." In unserer den Sinnen zugänglichen Welt, kann alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, auch noch in kleinere Teile zerlegt werden. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie mein Mathematiklehrer in der sechsten Klasse gesagt hat: "Ein Punkt auf dem Papier, der mit einem Bleistift gezeichnet worden ist, ist eigentlich nur eine Graphitmulde!" Er hat dann weiter darauf aufmerksam gemacht, dass die Geometrie auf Grundanahmen (Axiomen) beruht, die nicht in Zweifel gezogen werden dürfen, sofern wir uns vernünftigerweise mit der Geometrie befassen wollen. Er hat sodann diese Grundannahmen der Geometrie mit den Glaubenssätzen der Kirchen verglichen. Wortwörtlich meinte er: "Wenn jemand die Glaubenssätze der Kirchen radikal ablehnt, kann sich ein Kirchenmann nicht vernünftig mit der betreffenden Person über den Glauben der Kirche unterhalten. Genau sowenig können wir Mathematiker uns vernünftig mit jemandem unterhalten, der unsere Grundannahmen der Geometrie nicht gelten lässt." Der berühmte Philosoph  Ludwig Wittgenstein hat sehr schön gesagt: "Nicht dass uns ein mathematischer Satz einleuchtet, sondern, dass wir das Einleuchten gelten lassen, macht erst den Satz zu einem mathematischen Satz." Oder an anderer Stelle: "Zu meinen, dass die Mathematik nur von der Logik her kommt, ist so einfältig, als zu sagen: 'Das Tischlern kommt nur vom Leimen.'"

Ich hatte einmal eine Diskussion mit einem Theologen. Dabei habe ich die Meinung vertreten, dass es möglich ist, aus falschen Annahmen richtige Schlüsse zu ziehen. Als Beispiel habe ich die offenkundig falsche Aussage gewählt: -1 = 1. Wenn ich einen Euro Schulden habe, ist dies ganz etwas anderes, als wenn ich einen Euro Guthaben habe. Aus dieser falschen Aussage kann ich jedoch sofort folgern, dass (-1) x (-1) = 1 = 1 x 1, was eine richtige Aussage ist. Der Theologe hat mit großer Erregung geantwortet: "-1 = 1 ist eine doch eine falsche Aussage!" und hat deshalb den richtigen Schluss nicht akzeptiert. Er hat sozusagen das Einleuchten im Sinne Wittgensteins nicht gelten lassen. Vom Standpunkt der Mathematik aus gesehen, hat er sich wie ein Ketzer verhalten, der die Kirchenlehre in Bausch und Bogen ablehnt und durch diese Ablehnung eine vernünftige Unterhaltung verhindert.

Montag, 24. Oktober 2011

Die Bosnischen Pyramiden und "Die Schweigespirale" nach Elisabeth Noelle-Neumann

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das Buch "Die Schweigespirale" von Elisabeth Noelle-Neumann etliches Aufsehen erregt. Elisabeth Noelle-Neumann ist die Gründerin und langjährige Leiterin des Instituts für Demoskopie in Allensbach am Bodensee. In den siebziger Jahren ist sie häufig am Tag der Bundestagswahlen um 18 Uhr, dem Zeitpunkt der Schließung der Wahllokale im Zweiten Deutschen Fernsehen aufgetreten und hat die notariell hinterlegte Wahlprognose des Instituts für Demoskopie in Allensbach vorgelesen.
Bis zu den Bundestagswahlen zu Beginn der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts lies es sich nachweisen, dass das offizielle Ergebnis der Bundestagswahlen und die Allensbacher Wahlprognose häufig um maximal zwei Prozent voneinander abgewichen sind. Heute im Zeitalter der computergestützten Hochrechnungen
sind diese desmoskopischen Wahlprognosen kurz vor der Wahl weitgehend uninteressant geworden. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts verbrachte Elisabeth Noelle-Neumann ein Jahr als Austauschstudenten in den USA. Dort hat sie die neuen Methoden der Meinungs- und Umfrageforschung kennen gelernt. 1936 hat der damalige Präsident Franklin Delano Roosevelt (FDR) die Präsidentschaftswahlen haushoch gewonnen. Sein Gegenspieler konnte nur die Wahlmänner des Bundessstaates Maine gewinnen. Ansonsten sind die Wahlmänner aller anderen US-Bundesstaaten an den Amtsinhaber FDR gefallen.Für diese Wahl gab es zwei Wahlprognosen.
1) Die Zeitschrift "Literary Digest" mit einer Millionenauflage hatte Ihre Leser befragt, wer denn die Präsidentenwahl 1936 gewinnen wird, Ungefähr zwei Millionen Leser haben den in der Zeitschrift abgedruckten Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt. Da diese Zeitschrift weitgehend von wohlhabenden Leuten gelesen worden ist, war die Leserschaft vom Wahlsieg des Herausforderers von FDR überzeugt, da FDR von vielen Wohlhabenden als "Kommunist" angesehen worden ist. !933, dem Jahr in welchem FDR sein Amt angetreten hat, war ca. 1/3 der US-Amerikaner arm. Diese Wählerschicht sah in der von FDR betriebenen Politik des "New Deal" - der Neuverteilung der Lebenschancen - eine große Chance, ein besseres Leben führen zu können und hat deshalb überwiegend FDR gewählt, was mit zu seinem enormen Wahltriumph beigetragen hat.
2) George Gallup, der Gründer des Gallup-Instituts für Meinungsumfragen hatte nur 6.000 Wähler befragt. Diese waren jedoch ein kleines Spiegelbild der us-amerikanischen Gesellschaft. Diese 6.000 Befragten wurden so ausgewählt, daß Sie in punkto Geschlecht, Alter und Verdienst der Ernährers der Familie ein getreues Abbild der US-amerikanischen Bevölkerung dargestellt haben. Der Fachausdruck hierfür lautet: Gallup hat einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt befragt. Gallup hat aufgrund seiner überlegenen Befragungsmethode das Wahlergebnis viel präziser vorausgesagt. Diese Tatsache hat 1936 in den USA viel Aufsehen erregt: 6.000 repräsentativ befragte Wahlberechtigte haben ein besseres Ergebnis geliefert als zwei MIllionen Wähler, die keineswegs die amerikanische Gesellschaft in ihrer Gesamtheit wiedergespiegelt haben.
Nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland hat Elisabeth Noelle-Neumann ihre Doktorarbeit "Meinungs- und Massenforschung in USA" geschrieben, die 1940 veröffentlicht worden ist. Der Journalist Erich Peter Neumann, der den Nationalsozialismus abgelehnt hat, bekam dieses Buch in die Hand und hat bei sich gedacht: "Wenn die Reichsregierung im September 1930, als bei den Reichstagswahlen, die Stimmen für die Nationalsozialisten raketenartig in die Höhe geschossen sind, dieses Prognoseinstrument besessen hätte, wäre es viel leichter gewesen, die Demokratie gegen deren Feinde zu verteidigen." Er hat daraufhin Elisabeth Noelle-Neumann kontaktiert, sie haben sich schätzen und lieben gelernt und nach dem Zweiten Weltkrieg in Allensbach am Bodensee das "Institut für Demoskopie in Allensbach" gegründet.

1957 hat die CDU bei der Bundestagswahl mit der Parole "Keine Experimente!" die absolute Mehrheit gewonnen. Diese Parole war zuvor demoskopisch ausgetestet worden. Einer Hälfte der Befragten wurde ein Blatt vorgelegt, auf dem ein Wahlplakat mit der Parole: "Wie müssen einen neuen Weg wagen!" abgebildet war, auf dem Blatt, das der anderen Hälfte der Befragten gezeigt wurde, stand der Slogan: "Keine Experimente!" Die Ergebnisse der Umfrage haben gezeigt, dass die letzte Wahlparole den meisten Befragten weitaus besser gefallen hat, als die erste. Der positive Wahlausgang für die CDU hat dieses Umfrageergebnis voll und ganz bestätigt.

Bei Ihren Umfrageforschungen hat Elisabeth Noelle-Neumann herausgefunden, dass es Themen gibt, über die sich viele Befragte gern unterhalten. Auf der anderen Seite gibt es Gesprächsstoffe, die von vielen Befragten eher gemieden werden. Die Frage zur Messung der Beliebtheit von Gesprächsthemen lautete folgendermaßen: "Angenommen Sie haben eine mehrstündige Eisenbahnfahrt vor sich und jemand in Ihrem Abteil beginnt eine Unterhaltung über das Thema X, würden Sie sich gerne an dieser Unterhaltung beteiligen?" In den sechziger Jahren hatte der damalige CSU-Politiker Franz-Josef Strauß eine sehr schlechte Presse. Es wurden ihm Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch vorgeworfen. 'Die Bereitschaft der Befragten, während eines längeren Gesprächs in einem Eisenbahnabteil Franz-Josef Strauß zu verteidigen sank immer mehr und mehr. Am Ende gab es nur noch eine kleine Minderheit von ca. neun bis zehn Prozent der Befragten, die bereit waren, Franz-Josef Strauß gegenüber Unbekannten in einem längeren Gespräch ui verteidigen.

Elisabeth Noelle-Neumann entwickelte aus diesen Ergebnissen eine Theorie der Öffentlichen Meinung. Es gibt Meinungen, die der einzelne in der Öffentlichkeit vertreten muss, wenn er sich nicht isolieren will. Heutzutage sind sicherlich die Ablehnung der Geburtenkontrolle oder die uneingeschränkte Befürwortung von Kriegen und Gewalt in der Auseinandersetzung von Staaten Themen, die in der Öffentlichkeit auf wenig Gegenliebe stoßen. Elisabeth Noelle-Neumann hat schließlich herausgefunden, dass nur derjenige die Öffentliche Meinung  in seinem Sinn beeinflussen kann, der seine momentan weitgehend unpopulären Ansichten ohne Scheu auch in der Öffentlichkeit vertritt. "Ich muss es lernen, Spott und Tadel zu ertragen!", so hat Sie diese Bereitschaft zum Bekennermut kurz und bündig zusammengefasst.

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen auf das Äußerste verwundert sind, wenn ich Ihnen erzähle, dass in Bosnien die größten und ältesten Pyramiden der Welt entdeckt worden sind. Manche Gesprächspartner schauen mich daraufhin so an, als ob ich gerade einem UFO entstiegen bin. Hier bedarf es vieler Einzelner mit Bekennermut, damit die Bosnischen Pyramiden in der Öffentlichkeit bekannt werden, durch diese Bekanntheit ein immer größerer Besucherstrom dorthin entsteht und aufgrund der dann möglichen Einnahmen aus dem Tourismus zu den Bosnischen Pyramiden diese immer besser und gründlicher erforscht werden können.

Montag, 17. Oktober 2011

"Die Pyramide der Wahrheit" - der Film über die Bosnischen Pyramiden

Bei einer solide gebauten Pyramide bildet die Grundfläche die Grundlage für den Bau und ermöglicht es der Spitze, hoch hinauszuragen, ohne zu wanken und zu schwanken.

Die Mathematik gilt gemeinhin als die Wissenschaft, die am genauesten und exaktesten ist. Ausgehend von wenigen Annahmen, die vielen Menschen unmittelbar einleuchten, wird das kühne Gebäude der euklidischen Geometrie errichtet, das seit mehr als zweitausend Jahren die Menschen in seinen Bann schlägt und zu tiefst fasziniert. Das Hauptlehrbuch der Geometrie "Die Elemente" wird dem Gelehrten Euklid zugeschrieben, der wohl in Alexandria im vierten Jahrhundert vor Christus gelebt hat. Es gibt die Meinung, dass dieses Buch neben der Bibel dasjenige ist, welches am zweit häufigsten verlegt worden ist. Noch im 19. Jahrhundert wurde die englische Übersetzung in England als Schulbuch verwendet. So, wie z.B. bei der Cheopspyramide Stein auf Stein ruht, so bauen die einzelnen geometrischen Sätze von den Grundannahmen, den sogenannten Axiomen, ausgehend aufeinander auf und bilden ein imposantes mathematisches Ideengebäude, an dessen Spitze der Satz steht:

"Im dreidimensionalen Raum gibt es nur fünf Körper, die von regelmäßigen Flächen begrenzt werden:
1) Das regelmäßig Vierflach oder Tetraeder, bekannt durch die Tetrapaks für Milch.
2) Das regelmäßige Sechsflach, bzw. Würfel, bzw. Hexaeder.
3) Das regelmäßige Achtflach oder Oktaeder.
4) Das regelmäßige Zwölfflach oder Dodekaeder.
5) Das regelmäßige Zwanzigflach oder Isokaeder - die Apolloraumkapseln für den Mondflug hatten die Form eines unregelmäßigen Zwanzigflachs."


Dieser Satz bildet sozusagen die "Spitze der Pyramide" der Euklidischen Geometrie.

Man nennt diese fünf regelmäßigen Körper auch platonische Körper, da diese in der Philosophie Platons eine bedeutsame Rolle spielen.

"Was ist Wahrheit?" - diese Frage treibt die Wissenschaftler, Philosophen, Theologen und viele denkende Menschen schon seit urewigen Zeiten immer wieder um. Die ganze Geschichte der Wissenschaften ist dadurch geprägt, dass immer wieder überraschende und unerwartete Erscheinungen aufgetreten sind, denen in aller Regel von vielen etablierten Wissenschaftlern auf das aller heftigste widersprochen wurde und wird. Max Planck, der entdeckt hat, dass der Austausch von Energie im atomaren Bereich in kleinsten Paketen, den sogenannten Quanten, erfolgt, war sich nach seinem Abitur nicht ganz schlüssig, ob er Physik oder Musik studieren soll und hat einen damals bekannten Physiker um Rat gefragt. Dieser hat ihm gesagt: "Herr Planck studieren Sie Musik. Alle wesentlichen Entdeckungen der Physik sind bereits erfolgt - es wird da nichts neues mehr geben!" Heute wissen wir, dass dies ein typischer Fall von "Denkste" gewesen ist. Im Gegenzug gibt es wieder Kritiker, die der Quantentheorie von Max Planck sehr ablehnend gegenüber stehen. Interessierte seien hier auf die Internetseite www.bourbaki.de verwiesen.

Bei vielen Forschern gilt es, als ausgemacht, dass die Wahrheit durch ein freies Wechselspiel von Argumenten für Ansicht A und Gegenmeinungen zur Ansicht A herausgefunden wird. Leider zeigt die Erfahrung, dass es auch gerade in der Wissenschaft äußerst widerwärtige und abstoßende Debatten gibt, die teilweise auf äußerst unschöne Art und Weise ausgetragen werden. Als Beispiel verweise ich auf den Streit zwischen dem Physiker Newton und dem Mathematiker Leibniz im zu Beginn des 18. Jahrhunderts, wer denn nun als erster die Differential- und die Integralrechnung, die mathematische Grundlage für den fabelhaften Aufstieg der Naturwissenschaften in der Neuzeit, entdeckt hat. Da Leibniz die bessere Bezeichnungweise (Notation) für diese neue Rechenart entwickelt hat und die englischen Mathematiker aus Protest gegen den "bösen" Leibniz seine Notation nicht verwendet haben, wurde die Entwicklung der Mathematik in England über einen langen Zeitraum hinweg sehr behindert. Soweit ich weiß, hat Newton wohl als erster diese neue Art des Rechnens entdeckt, während Leibniz die geschicktere Notation entwickelt hat.

Der Filmemacher Said Sefo hat in jahrelanger Dreharbeit einen Film über die Bosnischen Pyramiden gedreht.
Dieser heißt die "Pyramide der Wahrheit". In jahrelanger Arbeit hat Sefo verschiedene Schauplätze aufgesucht. Die aufsehenerregenden Aussagen von Semir Osmanagic, dem Entdecker der Bosnischen Pyramiden, dass es  in der Nähe von Visiko, der alten bosnischen Königsstadt, die ältesten und größten Pyramiden weltweit gibt, haben, wie angesichts der menschlichen Natur eigentlich nicht anders zu erwarten war, auch sehr heftigen Widerspruch hervorgerufen. Sefo lässt in seinem Film beide Seiten zu Wort kommen.
Nach einer öffentlichen Vorführung seines Filmes wurde er gefragt, ob er von der Echtheit der Bosnischen Pyramiden überzeugt ist. Er hat salomonisch geantwortet: "Ich bin begeistert von den Menschen und dem Land, und das ist eigentlich das Einzige, was zählt. Pyramiden können nicht wichtiger sein als die Menschen."

Exitproduktion, die deutsche Verleihgesellschaft dieses Filmes, gibt folgende Kurzinhaltsangabe:
"Der Film beschäftigt sich mit der kontroversen Thematik bosnischer Pyramiden und prähistorischer Zivilisationen. Gibt es in Europa vorgeschichtliche Zivilisationen und sind die Pyramiden in Bosnien älter als die ägyptischen ? Ist dies eine Fiktion oder ein Fakt? Der Film unternimmt eine vierjährige Suche nach der Wahrheit. Aus zahlreichen Recherchen nach zuverlässigen Pro- und Kontra-Fakten und -Quellen, aus hunderten von Interviews auf drei Kontinenten, aus Leidenschaft, Eifersucht und Heuchelei, bieten wir dem Zuschauer die Möglichkeit, im Kern die Wahrheit selbst herauszufinden. Die Kontroverse um die Pyramiden, ihre Verbindung zur existierenden Zivilisation, zu Politik und Medien, sowie viele involvierte Experten verleihen diesem Film eine nicht nachlassende Spannung. Die unglaublichen Errungenschaften der Butmir-Kultur, die teilweise älter als 7.000 Jahre sind, stellen ein Welterbe dar und liefern ein besonderes Merkmal der Problematik. Die beiden polarisierten Seiten und die Unbeteiligten sind sich immerhin einig, dass Bosnien die Wiege der Zivilisation, Kultur und Kunst ist. Sensationelle Entdeckungen deutscher und bosnischer Archäologen in Zentral-Bosnien, zeigen eine der größten Überraschungen in der Entwicklung der Zivilisation, die Butmir-Kultur." (Quelle: http://www.exitproduction.net/FTDE2.html) Interessierte können sich gerne auf der Internetseite des "Deutschen Archäologischen Instituts"  http://www.dainst.org/de/node/24076?ft=all über die Ausgrabungen der Butmir-Kultur im Visoko-Becken informieren.

"Die Pyramide der Wahrheit" hat mehrere Auszeichnungen erhalten:
1) 2010: Den "Diamantenen Preis" der Kalifornischen Filmprämierung. (California Film Awards)
2) 2011: Die "Goldene Palme" des Internationalen Filmfestivals in Mexiko
3) 2011: Das "Goldene Ass" des Internationalen Filmfestivals in Las Vegas


Es gibt die Geschichte der beiden Mönche im Klosterkeller zu Eberbach. Beide waren anerkannte Experten für Wein und alles, was damit zusammenhängt, Eines Tages haben sie ein neues Fass geöffnet. Der Erste war der Meinung, dass der Wein aus diesem Fass nach Eisen schmeckt, der Zweite hat Stein und Bein geschworen, dass der Wein im Abgang wie Leder schmeckt. Immer wieder bekamen Sie sich in die Wolle. Dann haben sie beide im Anschluss an den Streit von dem Wein aus dem fraglichen Fass probiert. Sie haben dieses Spiel solange fortgesetzt, bis das Fass leer war. Beim Spülen des Fasses war ein metallisches Geräusch zu hören. Der Eisenschmecker wollte schon in den höchsten Tönen triumphieren. Als jedoch das Spülwasser aus dem Fass abgelassen wurde, stellte sich heraus, dass an dem Schlüssel, der zum Vorschein kam, ein Lappen aus Leder gehangen hat. Da haben sich beide geschämt, dass keiner von Ihnen sowohl das Eisen, wie das Leder, geschmeckt hat. Möglicherweise wird der Archäologenstreit in Zentralbosnien, der in dem Film unter anderem geschildert wird, ein ähnliches Ende nehmen.

Wer kennt sich aus mit der Heilkraft negativer Ionen?

Im unterirdischen Tunnelsystem Ravne (Ebene), dem wohl größten vorgeschichtlichen unterirdischen Bauwerk weltweit, wurde eine hohe Konzentration negativer Ionen entdeckt.

Vieles spricht dafür, dass negative Ionen heilend wirken. Kennen Sie jemanden, der hierüber Bescheid weiß? Ganz besonders wichtig sind Informationen darüber, bei welchen Krankheiten negative Ionen besonders wirksam sind.

Falls es sich herausstellen sollte, dass negative Ionen heilend wirken, so könnte das für viele kranke Menschen neue Hoffnung bedeuten. Außerdem würde ein sich entwickelnder Heilungstourismus nach Bosnien einen bedeutsamen Beitrag zur Entwicklung dieses herrlichen Landes leisten.

Es bleibt noch anzumerken, dass die Gitterfelder der Erdstrahlen wie etwa, das Hartmann-, Curry- und Schneidergitter, in Ravne nahezu nicht vorhanden sind. Bemerkenswert an Ravne ist noch die Tatsache, dass es dort künstlich hergestellte keramische Megalithe (Steinblöcke) gibt, die sich über den Kreuzungspunkten unterirdischer Wasseradern befinden und manchmal durch die Wasseradern zum Vibrieren angeregt werden. 

Weitere Fragen im Umkreis der Bosnischen Pyramiden

Nachfolgend finden Sie einige der Fragestellungen, die sich im Umkreis der Bosnischen Pyramiden stellen:
1) Aus welchen Gründen genau sind die Bosnischen Pyramiden errichtet worden?
2) Wie genau sind die Bosnischen Pyramiden errichtet worden?
3) Nach welcher Rezeptur ist der Beton angerührt worden, der für ihre Herstellung verwendet worden ist?
4) Wie sind die Megalithe (Steinblöcke) im unterirdischen Tunnelsystem Ravne (Ebene) vor 30.000 Jahren so plaziert worden, daß sie sich über den Kreuzungspunkten unterirdischer Wasseradern befinden?
5) Was bedeuten die runenartigen Inschriften auf den Megalithen im Tunnelsystem Ravne (Ebene)?
6) Wodurch wird der hohe Anteil negativer Ionen im unterirdischen Tunnelsystem Ravne (Ebene) hervorgerufen?
7) Besitzen negative Ionen eine besondere Heilkraft?
8) Wie kommt der bemerkenswerte Elektronenstrahl, der aus der Spitze der Bosnischen Sonnenpyramide austritt, zustande?
9) Wie haben die Erbauer des unterirdischen Tunnelsystems Ravne (Ebene) es erreicht, daß die Gitternetze der Erdstrahlen, das Hartmann-, das Curry- und das Schneidergitter dort nahezu nicht vorhanden sind?
Möglicherweise habe ich eine wichtige Frage übersehen, die sich für den aufmerksamen Leser aus meinem Vorstellungsbeitrag ergibt. Teilen Sie diese bitte den Gruppenmitgliedern mit.
Haben Sie eine Idee, wie sich die von mir in diesem Beitrag gestellten Fragen, beantworten lassen, so teilen Sie diese bitte mit, selbst, wenn die Antwort noch nicht hundert prozentig ausgereift ist. Team heißt bekanntlicherweise: Together everyone achieves more - zusammen erreichen alle mehr.
Meine Vision für diesen Blog besteht unter anderem darin, möglichst viele Menschen für die Lösung der Rätsel der Vorgeschichte zu Interessieren.
Die Mathematikhistoriker werfen heute dem bedeutenden Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855) vor, daß er wesentliche Resultate seiner Forschungen der damaligen Mathematikerschaft nicht mitgeteilt hat, weil alles bis ins letzte ausgereift sein sollte, gemäß seinem Motto „Nur Weniges und Ausgereiftes!“. Die Mathematikhistoriker meinen, daß die Mathematik im 19. Jahrhundert noch bessere Fortschritte gemacht hätte, wenn Gauß mitteilsamer gewesen wäre. 

Universität und wissenschaftliche Forschung

Die geschichtliche Erfahrung zeigt, dass die Universitäten gegenüber Neuigkeiten häufig sehr zurückhaltend sind.

Ein weithin bekanntes Beispiel hierfür ist Galileo Galilei – bekanntlich haben sich die Philosophieprofessoren der Universität Padua geweigert, durch das Fernrohr Galileis zu schauen, in dem die Monde des Jupiter zu sehen waren. Vermutlich haben sie befürchtet, dass die Jupitermonde die Himmelssphäre des Jupiters zum Einsturz bringen und die Gefahr besteht, dass ihnen der Jupiter auf den Kopf fällt.

Ich selbst habe in meinem Leben ähnliche Erfahrungen gemacht: Menschen haben sich geweigert Bücher oder Zeitschriftenaufsätze zur Kenntnis zu nehmen, die ihr festgefahrenes Weltbild hätten erschüttern können.

Vor dreißig Jahren habe ich einen Professor der Medizin erlebt, der gerade entdeckt hatte, dass die Wünschelrutengänger weitaus mehr recht haben, als er bis dato bereit war zuzugeben. Es war ihm noch deutlich der Schock über den teilweisen Zusammenbruch seines Weltbilds anzumerken.

Wir werden regelmäßig  in unserem Blog über die Resonanz der Bosnischen Pyramiden im universitären Raum berichten. Gerne veröffentlichen wir hier auch Hinweise auf wissenschaftliche Arbeiten über die Bosnischen Pyramiden.

Wer hat die Bosnischen Pyramiden bereits besucht?

Jedermann ist herzlich dazu eingeladen, hier über seine Erlebnisse beim Besuch der Bosnischen Pyramiden in Visoko zu berichten. Bitte teilen Sie uns mit, was Sie besonders beeindruckt hat. Geben Sie uns Tipps, was in Ihren Augen besonders interessant und fesselnd ist. Selbstverständlich sind uns auch Beiträge willkommen, in denen neben den Bosnischen Pyramiden auch die anderen Schönheiten von Bosnien und Herzegowina beschrieben werden.

Je mehr Mitteilungen hier eingehen, desto besser können sich Interessierte ein Bild von den Bosnischen Pyramiden machen. Haben Sie schon jetzt besten Dank für Ihre Mitarbeit. 

Wer möchte sich gerne als Hobby-Archäologe betätigen?

Jahr für Jahr kommen im Sommerhalbjahr hunderte Freiwillige aus vielen Ländern nach Visoko, um bei der Ausgrabung der Bosnischen Pyramiden mitzuhelfen. Bislang wurden mehr als 300.000 Arbeitsstunden in die Erforschung der Bosnischen Pyramiden, das wohl weltweit größte interdisziplinäre archäologische Forschungsvorhaben, investiert. Voraussichtlich wird es noch etliche Jahrzehnte dauern bis die Ausgrabungen abgeschlossen sein werden.

Besonders zeitintensiv sind die Ausgrabungen im Tunnelsystem Ravne (Ebene), da diese Tunnels mit einer Gesamtlänge von sechzehn Kilometern vor einigen Jahrtausenden absichtlich verschüttet worden sind. Es ist eine der großen ungelösten Fragen im Umkreis der Bosnischen Pyramiden, weshalb dieses Tunnelsystem vorsätzlich mit Flußgeröll verfüllt worden ist.

Wer in Visoko vor Ort bei der Erkundung der Bosnischen Pyramiden mithelfen will, kann sich gerne bei World Wide Search in Frankfurt am Main melden.

Kennen Sie jemanden, der freiwillig in Visoko geholfen hat? Wenn ja, dann sind Sie doch bitte so nett und fragen die betreffende Person nach ihren Erlebnissen. Gerne veröffentlichen wir hier solche Berichte. 

Montag, 10. Oktober 2011

Sind Pyramiden Resonanzkörper?

Viele Leute werden angesichts dieser Frage sofort sagen: „Was soll diese Frage?“ Es ist doch allgemein bekannt, dass die Pyramiden in Ägypten als Gräber für die Pharaonen gedient haben! Noch Anfang des Jahres 2010 hätte ich dieser These voll und ganz zugestimmt. Seitdem ich mich näher mit Pyramiden befasse habe ich sehr viel neue Theorien über den Sinn und Zweck derselben kennen gelernt.

Es gibt den englischen Ingenieur Christopher Dunn, der sich sehr gut mit der Anwendung von Maschinen bei Fabrikationsprozessen auskennt. Er hat seit Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zahlreiche Beiträge in Zeitschriften veröffentlicht, in denen er die Meinung vertritt, dass die Ägypter Maschinen zur Herstellung der Figuren in den Tempeln der Pharaos verwendet haben. Ich gebe zu, dass dies auf den ersten Blick sehr verblüffend wirkt. Wer sich näher damit befassen will, lese sein Buch „Lost Technologies of Ancient Egypt“, das 2010 im Verlag Bear & Company, in der Stadt Rochester im US-Bundesstaat Vermont, erschienen ist. Ich bin kein Ingenieur. Die zahlreichen Hinweise auf den Einsatz von Maschinen bei der Herstellung der Statuen ägyptischer Pharaonen, die ich in diesem Buch gefunden habe, haben mich tief beeindruckt.

Hinsichtlich der Cheops-Pyramide von Gizeh vertritt Dunn in seinem Buch „The Giza Power Plant“, erschienen 1998 im bereits weiter oben erwähnten Verlag Bear & Company, eine Theorie, die mich sehr verwundert hat.
Er weist darauf hin, dass sich die Cheops-Pyramide im Zentrum der Landmasse der Erde befindet und in vieler Hinsicht ein Abbild der Erde darstellt. So ist beispielsweise das Gewicht der Erde eine Billiarde-mal größer als das Gewicht der Cheops-Pyramide – 1 Billiarde ist eine Eins an der ersten Stelle, gefolgt von fünfzehn Nullen. Das Verhältnis der Höhe der Cheops-Pyramide zum Umfang der quadratischen Grundseite beträgt ungefähr 6,2, was mit gewisser Näherung dem Doppelten der bekannten Kreiszahl pi entspricht. Vermesser haben herausgefunden, dass es das sogenannte Pyramidenzoll gibt. Das Pyramidenzoll ist um 1/1000 britisches Zoll größer als das britische Zoll mit 2,54 cm. Es gibt die Pyramiden-Elle, die 25 Pyramidenzoll lang ist. Die Grundseite der Cheops-Pyramide ist 365,24 Pyramidenellen lang – genau solange dauert auch ein Erdenjahr.

Dunn vertritt die Theorie, dass es Sinn und Zweck der Cheops-Pyramide war, die seismischen Spannungen, die sich im März 2011 in Japan so unheilvoll ausgewirkt haben, in elektrische Energie umzuwandeln. Seiner Ansicht nach war die Cheops-Pyramide sozusagen eine Art Resonanzkörper für die inneren Spannungen der Erde.

Resonanzen spielen in der Technik eine bedeutende Rolle. Bekannt ist das Beispiel der Brücke, die im US-Bundesstaat Washington eine Meerenge in der Nähe der Stadt Tacoma überspannt hat. Diese ist am 07.11.1941 zusammengebrochen, weil starke Winde sie in Resonanzschwingungen versetzt haben. In YouTube kann der interessierte Leser ein Video finden, das den Zusammenbruch der Brücke zeigt. Da diese Schwingungen mehre Stunden lang angedauert haben, war es möglich, die Brücke für den Autoverkehr zu sperren, was zur Folge hatte, dass keine Todesopfer zu beklagen waren.

Es ist auch allgemein bekannt, dass eine Militärkolonne eine Brücke niemals im Gleichschritt überschreiten darf, weil es sonst eventuell auch zu einer solchen Resonanzkatastrophe kommen kann.

Eine Theorie über die Pyramiden besagt somit, dass sie eine Art Stimmgabeln sind, die auf die Erde abgestimmt sind.

Bereits jetzt freue ich mich auf Anregungen und Denkanstöße zu diesem Thema. Wer hierzu etwas zu sagen hat, trete hervor und teile uns seine Ansichten und Vermutungen mit. Bis heute ist es der Wissenschaft trotz enorm vieler Bücher und einschlägiger Zeitschriftenartikel noch nicht gelungen, eine restlos befriedigende Erklärung für den Sinn und Zweck der Pyramiden zu finden. Es wäre sehr schön, wenn es uns gemeinsam gelänge, etwas mehr Licht in diese so wichtige und interessante Angelegenheit zu bringen. 

Freitag, 7. Oktober 2011

Bitte Besuchen Sie auch die Gruppe "Kulturelles Menschheitserbe Bosnische Pyramiden" auf Xing

Liebe Leserin, lieber Leser seien Sie gegrüßt!

Auf www.xing.com finden Sie die Gruppe "Kulturelles Menschheitserbe Bosnische Pyramiden". Dort finden Sie noch mehr Beiträge über die Bosnischen Pyramiden.

Als ganz besonderer Vorteil bietet sich Ihnen, daß Sie dort auch eigene Beiträge schreiben können, sofern Sie Mitgiled bei Xing sind.

Gerne sehen wir Sie wieder in der Gruppe "Kulturelles Menschheitserbe Bosnische Pyramiden" bei Xing.

Herzliche Grüße von
Rudolf Sauer
Gruppenmoderator

Donnerstag, 15. September 2011

Die Bosnischen Pyramiden werden das Geschichtsbild nachhaltig verändern

Es gibt hierfür mindestens zwei Gründe.


1) Die herkömmliche Betrachtung der Menscheitsgeschichte geht davon aus, dass wir heute den Höhepunkt der Entwicklung der Menschheit haben. Unter dem Einfluß der Darwinschen Evolutionstheorie ist das gängige Bild, daß sich die Menschheit in einem sehr, sehr langen Prozess aus Einzellern über Mehrzeller über die ganze Vorfahrenreihe, die auch die Affen einschließt, sich schließlich zu dem heutigen intelligenten Menschen, nennen wir ihn der Einfachheit halber HIM., entwickelt hat. Der HIM hat sich langsam vom Verfertiger und Benutzer von Steinwerkzeugen, zum Verfertiger und Benutzer von Metallwerkzeugen usw. kulturell entwickelt. Die entsprechenden Perioden heißen Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit usw. Gängige Ansicht ist, daß die heutige Menschheit bezüglich der technischer Entwicklung in jeglicher Hinsicht den Höhepunkt der Menschheitsentwicklung darstellt. Die Altersbestimmung der Bosnischen Pyramiden, hat ergeben, daß diese vor ca. 20.000 Jahren gebaut worden sind. 


Die Errichtung der Bosnischen Pyramiden wäre auch mit den heutigen technischen Möglichkeiten sehr schwierig. Die durch die Bosnischen Pyramiden nachgewiesene Existenz einer Hochkultur vor 20.000 Jahren in Südosteuropa erschüttert die Überzeugung, daß wir gegenwärtig im Höhepunkt der technischen Entwicklung der Menschheit leben.



2) Bis zum Aufkommen und Siegeszug der Evolutionstheorie war unter den europäischen Gebildeten die Katastrophentheorie sehr verbreitet: Die Menschheitsgeschichte ist durch ein Auf und Ab von Aufstiegen, die dann durch Katastrophen wieder jäh unterbrochen worden sind, gekennzeichnet.
Da die Hochkultur, die die Bosnischen Pyramiden errichtet hat, nahezu spurlos verschwunden ist, wird die durch die Evolutionstheorie in Vergessenheit geratene Katastrophentheorie wieder neuen Aufschwung erfahren.

Freitag, 2. September 2011

Einige offene Fragen um die Bosnischen Pyramiden

Zuerst die Frage aller Fragen:
Aus welchen Gründen sind die Pyramiden in der Nähe von Visoko erbaut worden?
Die herkömmliche Ägyptologie behauptet, dass die ägyptischen Pryramiden als Grabstätten für die Pharaonen gebaut worden sind. Semir Osmanagic, der Entdecker der Bosnischen Pyramiden, vertritt die Meinung, daß die Pyramiden in aller Regel als Stätten spiritueller Einweihung errichtet worden sind.


In dem Beitrag "Die Bosnischen Pyramiden: Ihre Entdeckung" haben wir erwähnt, daß mehrere hunderttausend Arbeitsstunden in die Erforschung der "Bosnischen Pyramiden" investiert worden sind. Ein Gutteil dieses Aufwandes war nötig, um das Tunnelsystem Ravne, das wohl größte von Menschen geschaffene vorgeschichtliche unterirdische Tunnelsystem von absichtlich eingebrachten Verschüttungen zu befreien. Altersbestimmungen haben ergeben, daß die Untergrundtunnel in Visoko im Zeitraum von 30.000 Jahren bis etwa 3.000 Jahren vor unserer jetzigen Zeit von Vertretern  mehrerer Kulturen betreten worden sind.
1) Die älteste altsteinzeitliche Kultur, die vor ca. 30.000 Jahren Megalithblöcke im Tunnelsystem Ravne plaziert hat.
2) Die Erbauer des Pyramidenkomplexes vor ca. 20.000 Jahren. 
3) Eine Kultur, die die Tunnel verschüttet hat und in der Lage war, große Materialmengen zu transportieren. Diese Kultur ist höchstens 5.000 Jahre alt.
4) Vertreter jungsteinzeitlicher Kulturen haben mit großer Sicherheit Teile der unterirdischen Tunnelsysteme im Zeitraum von 4.600 bis 3.000 Jahren vor unserer Zeit besucht.


Warum wurden die Tunnelsysteme vor ca. 5.000 Jahren verschüttet??!!

Die Bosnischen Pyramiden: Ihre Entdeckung

2005 hat der bosnische Archäologe Semir Osmanagic die alte bosnische Königsstadt Visoko besucht. Diese Stadt liegt etwa dreißig Kilometer nord-westlich von Sarajewo. Oberhalb von Visoko gibt es einen Hügel, den Visocica. Er sieht aus wie eine Pyramide. Außerdem ist Osmanagic noch aufgefallen, daß die Seiten dieses Hügels genau nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Er dachte bei sich: "Ich wette 1.000.000.- Dollar gegen einen alten Hut, daß das eine von Menschen erbaute Pyramide ist!" und er begann auf eigene Faust Forschungen anzustellen. Zwischenzeitlich wurden noch vier weitere Pyramiden entdeckt. Archäologen und freiwillige Helfer haben inzwischen schon mehr als 300.000 Stunden in die Erforschung dieses Komplexes investiert; viele Fragen sind noch völlig offen. Die Altersbestimmung durch modernste Methoden hat ergeben, daß die Bosnischen Pyramiden 20.000 Jahre alt sind. Sie sind somit ungefähr fünfmal so alt wie die ägyptischen. Die werden in aller Regel auf ein Alter von ca. 4.000 Jahren datiert.


Es wurden insgesamt fünf Pyramiden, ein Tumulus und zwei Tunnelsysteme entdeckt. Osmanagic hat diese Pyramiden die Sonnenpyramide (220 Meter hoch), die Mondpyramide (190 Meter hoch), die Drachenpyramide, die Erdpyramide und die Liebespyramide getauft. Das Tunnelsystem Ravne (Ebene) dürfte wohl eines der größten von Menschen in vorgeschichtlicher Zeit geschaffenen Tunnelsysteme weltweit sein. Es ist sechzehn Kilometer lang und in gewissen Teilen ca. 30.000 Jahre alt. In Ravne wurden mehrere eiförmige Megalithe und runenförmige Inschriften entdeckt. In Ravne sind die Erdenergiegitter, wie etwas das Hartmann-, Curry- und Benkergitter nahezu vollständig